2025RückblickEineWeihnachtlicheReise

Rückblick - Eine weihnachtliche Reise

24. Dezember, morgens um halb Zehn in Ingolstadt – das Auto vollgepackt mit Taschen und Koffern fahren wir Richtung Bahnhof und weiter zur Halle 9. Die ersten Helfer sind schon da - kaum haben wir ausgepackt, strömen sie aus allen Richtungen in die Halle. Wie die Hirten auf dem Felde, denen die frohe Botschaft verkündet wurde. Gemeinsam wollen wir Menschen, die am Heiligen Abend alleine sind, einen schönen Abend bereiten. Während sich das Deko-Team noch bespricht, ist der Aufbau schon in vollem Gange. Mit Freude und Hingabe wird dekoriert und eingedeckt. Während dessen haben fleißige Hände schon die erste Sponsorenlieferung in Geschenktaschen verpackt und aufgebaut. Die Krippe wird aufgebaut und der Weihnachtsbaum geschmückt. Um 12 Uhr geht die erste Schicht nach Hause. Wir bleiben. Wir haben das volle Programm gebucht, möchten mit denen, die dageblieben sind, Mittagessen und uns austauschen. Die nächsten Lieferungen treffen ein, die Technik und die Band baut auf und beginnt mit den Proben. Immer wieder werden Dosen mit selbstgebackenen Plätzchen gebracht, die noch verteilt werden müssen. Um 14 Uhr kommt der erste Gast, er möchte sich einen guten Platz sichern, nachdem er im letzten Jahr zu spät gekommen ist. Das Betreuungsteam bereitet sich vor, der Tischservice macht sich zurecht, das Catering-Team baut auf. Jetzt muss es schnell gehen. Denn wir wollen uns noch bei einer Andacht und im Gebet vorbereiten. Dann geht es los, Gäste treffen ein, alte Bekannte werden begrüßt, es wird sich umarmt und fotografiert. Einige stehen noch verhalten und abwartend beim Eingang. Aber niemand bleibt heute allein, jeder ist willkommen und wird herzlich begrüßt. Aber der Wodka muss an der Garderobe bleiben. Es gibt Punsch. Mit Weihnachtsliedersingen und einem Film stimmen wir uns auf den Heiligen Abend ein. Nach einer Andacht wird das Festmahl serviert, und es bleibt noch Zeit für angeregte Gespräche. Immer wieder kommen neue Gäste, während die ersten schon wieder gehen. Nicht jeder hält so viel Nähe und große Menschenmassen aus. Aber alle bekommen zum Abschluss ihr Geschenk und jeder darf sich noch Brot, Gebäck und vieles mehr mitnehmen. Dann ist Stille, wir räumen in Ruhe auf, kehren zusammen und gehen wieder unserer Wege. Die einen zu ihren Familien, die anderen vielleicht noch zu Freunden oder zur Christmette. Aber wir alle wissen: „Christ der Retter ist da“. … und nach dem Fest ist vor dem Fest – wir sind nächstes Jahr wieder dabei, wenn es heißt: „Gemeinsam statt einsam, Heiligabend in Gemeinschaft feiern.“ Komm Du doch auch!

Margarete Sumfleth

Zuletzt geändert am 03.02.2026 17:52 Uhr