Balkenkreuz
St. Markus Ingolstadt
Sonnenscheinkinder 2000 Hoeren Auf

Vielen Dank für die schönen Jahre
Sonnenscheinkinder 2000 hören auf

Im Dezember trifft sich die Kindergruppe "Sonnenscheinkinder 2000" zum letzten Mal. Mit einem Abschiedsfest am 13. Dezember, zu dem auch die Ehemaligen sehr herzlich eingeladen sind, beenden Ursula Stang, Lieselotte Haunschild und Ursula Wimberger ihre jahrelange Arbeit mit Kindern in der Gemeinde. Gemeinsam möchten sie dem Gemeindehaus noch ein Adventsfenster schenken, das am 16. Dezember eröffnet wird.


Spiele, mal drinnen...

"Wie lange ich in der Arbeit mit Kindern tätig bin? Seit meiner Konfirmation am 11.04.1965!", erzählt Ursula Stang, zu Recht voller Stolz. "Wir haben damals nach der Konfirmation mit der Gemeindearbeit angefangen und haben die Kinder im Kindergottesdienst betreut. Im Laufe der Zeit kamen dann Kinderbibelwochen und Familiengottesdienste dazu, da war das Haus voll - das waren Höhepunkte in der Arbeit mit Kindern." Dem kann auch Ursula Wimberger zustimmen, die seit Anfang der neunziger Jahre ehrenamtlich dabei ist: "Die Anspiele in den Familiengottesdiensten und die Vorbereitungen von Kinderbibelwochen mit den Pfarrern, das hat uns großen Spass gemacht und uns auch persönlich ganz viel gebracht." Aus ihrer langjährigen Tätigkeit als Erzieherin im Markus-Kindergarten bringt Ursula Wimberger die Bastelideen und den reichen Materialfundus mit, die die Sonnenscheinkinder vielfältig kreativ umgesetzt haben. "Wenn das Basteln gut gegangen ist, wenn die Kinder sich für Spiele und Bastelideen begeistern konnten, das waren für mich die Highlights", zieht Lieselotte Haunschild Bilanz. Auch sie hat 1987 mit der Kindergottesdienst-Arbeit in der Markus-Gemeinde angefangen. "Und dann, Ende der Neunziger, hatten wir so viele Kinder, dass der Wunsch aus den Familien an uns herangetragen wurde, auch mal etwas ohne gottesdienstlichen Rahmen für die Kinder anzubieten. Wir wollten den Kindern einen fröhlichen Nachmittag schenken - und daraus sind die Sonnenscheinkinder 2000 geworden", erinnert sich Ursula Stang. Seit Januar 2000 wurde dann jeden zweiten Freitag im Monat im Gemeindehaus gebastelt, gespielt, miteinander gegessen - immer zu einem Thema, das das Team gemeinsam vorbereitet hat. Doch die vielen Kinder von damals sind heute Jugendliche und junge Erwachsene, das Interesse an kirchengemeindlichen Gruppen ist in der nachfolgenden Generation spürbar zurück gegangen, schließlich sind regelmäßig nur noch zwei bis fünf Kinder gekommmen. "Wir haben immer gerne mit den Kindern gearbeitet und finden es auch schade, dass diese Zeit nun zuende geht. Aber manchmal muß man eben auch einen Schnitt machen - und dann kann ja auch wieder etwas Neues beginnen. Langweilig wird uns jedenfalls nicht in der Gemeinde, wir haben noch reichlich Betätigungsfelder." Welch ein Segen!