Balkenkreuz
St. Markus Ingolstadt
Geschichte Kirche

Grundsteinlegung - Einweihung - Pfarrer

Urkunde der Grundsteinlegung

"Anno Domini 1959, am 27 September, als Dr.h.c. Lübke Bundespräsident und Dr. Adenauer Bundeskanzler der Deutschen Bundesrepublik, Dr. Seidel Ministerpräsident in Bayern und Dr. Listl Oberbürgermeister von Ingolstadt waren, als ferner die Leitung der Evang.-Luth. Kirche in Bayern in Händen von Landesbischof D. Dietzfelbinger lag und Oberkirchenrat Schabert der Kreisdekan im Kirchenkreis München sowie Dekan Simon der Dekan des Kirchenbezirks Ingolstadt und die Pfarrer Altmann und Rehm die Seelsorger der Gemeinde Ingolstadt-Süd waren und Pfarrer Grundke die Militärseelsorge übertragen war, wurde der Grundstein zur neuen evangelischen Kirche St. Markus in Ingolstadt-Süd gelegt. Die Kirche wurde erbaut nach den Plänen von Regierungsbaumeister Architekt Gsaenger-München. Die örtliche Bauleitung hatte Architekt Fleck-Ingolstadt. Die Bauarbeiten wurden von der Firma Maier & Stadlinger - Ingolstadt durchgeführt.

Die evangelische Gemeinde Ingolstadt-Süd bildet einen der ältesten Teile der evangelischen Gesamtgemeine Ingolstadts. Sie setzte sich vorwiegend zusammen aus den bie der Bundesbahn beschäftigten Gemeindegliedern. Nach dem zweiten Weltkrieg kamen eine große Zahl evangelischer Heimatvertriebener hinzu. In jüngster Vergangenheit wuchs die Gemeinde durch die Erschließung neuer Siedlungsgebiete und den Zuzug evangelischer Bundeswehrangehöriger stark an. Während ursprünglich die Gemeindeglieder den Weg zur Stadtkirche nahmen, wurde im Jahr 1946 eine Notbaracke an der Aventinstraße errichtet, in der die Gottesdienste abgehalten wurden. In ihr befand sich auch der evangelische Kindergarten. Da diese Baracke viel zu klein geworden war und ihre Lebensdauer begrenzt ist, plante die Gemeinde seit langen Jahren die Erreichtung einer eigenen evangelischen Kirche für den südlich der Donau gelegenen Stadtteil. Nach langen Verhandlungen mit der Bundesbahn konnte ein im Zentrum der Wohngebiete gelegenes Grundstück erworben werden. Auf ihm wird heute dieser Grundstein für die neue Kirche gelegt.

Möge diese Kirche inmitten einer unruhigen und verwirrten Welt die frohe Botschaft von dem kommenden Reich unseres Herrn Jesus Christus allezeit verkündigen helfen."

Einweihung & Gemeindegründung

Am 23. Oktober 1960 wurde die Kirche St. Markus durch den damaligen Kreisdekan, Oberkirchenrat Schabert,eingeweiht. In seiner Festpredigt zu 1. Korintherbrief 3,11 (Einen anderen Grund kann niemand legen, als den, der gelegt ist, Jesus Christus) sagte er: "Wie dankbar können wir dafür sein, dass der Bau dieser Kirche von Anfang an von einer Gemeinde begleitet wurde. Der Grund, der gelegt ist, ist stark genug, um jeden Einzelnen zu tragen und schließt niemanden aus."

Zuvor war durch Beschluss des Landeskirchenrates vom 5.4.1960 die St. Markus Kirchengemeinde selbständig geworden und umfaßt folgende Teile der Muttergemeinde St. Matthäus: Das Gebiet der Stadt Ingolstadt südlich der Donau mit Ausnahme des zur Stadt gehörenden Brückenkopfes nördlich der Südlichen Ringstraße, außerdem die Orte Ringsee und Kothau, sowie das Gebiet der politischen Gemeinden Oberstimm, Niederstimm, Pichl, Ebenhausen,Baar, Reichertshofen, Winden am Aign und Gotteshofen.

Noch vor der Einweihung, im August 1960 war das Symbol des Evangelisten Markus, der (goldene) Löwe als Wetterfahne angebracht worden und im September die vier Glocken aufgezogen worden mit den Inschriften: "Die Frucht des Geistes ist Liebe", "Freude", "Friede", "Geduld und Glaube".

Finanziert und unterstützt wurde der Bau durch die Ortskirchengemeinde, die Landeskirche, die Stadt Ingolstadt, die Bundesbahn und die Bundeswehr, die St. Markus zunächst als Garnisonskirche nutzte.

Pfarrer und Pfarrerinnen

1. Pfarrstelle

  • Pfr. Hermann Altmann (+) 1960-1975
  • Pfr. Werner Posse (+) 1975-1992
  • Pfr. Dietrich von Dobschütz 1993-2000
  • Pfr. Wolfgang Moegelin 2001-2010
  • Pfr. Dr. Joachim Habbe, 2010-2011
  • Pfr. Axel Conrad 2011-

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2. Pfarrstelle (zunächst Pfarrvikariat)

  • Pfr.z.A. Rudolf Schenker-Primus 1977 - 1982
  • Pfr.z.A. Richard Täufer 1983 - 1987
  • Pfr.z.A. Klaus Göldner 1988 - 1992
  • Pfr.z.A. Thomas Volk / Pfr.in z.A. Jacqueline Barraud-Volk 1992-1997
  • Pfr. Günter Teicher 1997 - 2006
  • Pfr.in Simone Rink 2006 -2008
  • Pfr. Andreas Jacubasch 2008 -

3. Pfarrstelle (0,5)

  • Pfr. Sebastian Herzog 1997 -
  • Pfrin. Myriam Krug-Lettenmeier
  • Pfrin. Anita Müller-Fritzsch
  • Pfrin. Barbara Dietrich
  • Pfrin. Julia Conrad 2011 -

Miltärpfarrstelle

  • Pfr. Dieter Grundke 1960 -
  • Pfr. Hans-Peter Kurz
  • Pfr. Wolfgang Moegelin 1988-2001