Balkenkreuz
St. Markus Ingolstadt
Leitbild Ingolstadt-St. Markus

Vision - Aufgabe | Ziele in Perspektiven: - Innovation - Organisation & Prozesse - Ressourcen | Strategie & Ethos

Es sind verschiedene Gaben
aber es ist ein Geist,
der da wirkt alles in allem.

(vergleiche 1 Kor 12,4-6)

Vision

Die evangelische Kirchengemeinde St. Markus lebt und verbreitet im südlichen Ingolstadt die gute Botschaft von Jesus Christus. Unterschiede schätzen wir als Vielfalt in der Einheit des Heiligen Geistes.

Aufgabe

Als Teil der Stadtgesellschaft sehen wir unsere Aufgabe darin, vom Glauben zu erzählen, Spiritualität zu fördern und Begegnungsräume zur Verfügung zu stellen. Wir arbeiten mit, wo Gott sein Reich mitten in der Welt baut.

2015 hat der Kirchenvorstand der Gemeinde Inglstadt-St. Markus nach einem längeren Prozess ein Leitbild beschlossen. Sie finden das Leitbild hier als Text. Sie können es aber auch als PDF (8,3 MB) lesen.


Wortwolke aus dem Leitbild

Ziele in Perspektiven

Kommunikation des Evangeliums

Katechese & Mission

  1. Die Kirchengemeinde fördert religiöse Bildung in der Primärsozialisation mit zeitgemäßen Methoden.
     
  2. Kasualien werden als Chance religiöser Kommunikation gesehen und gestaltet.

Spiritualität

  1. Die breite volkskirchlicher Spiritualität wird mit vielfältigen zielgerichteten Gottesdienstangeboten aufgenommen.
     
  2. Unsere Kirchenmusik ist eine Schwerpunkt des spirituellen Lebens.

Begegnungsräume

  1. Interessierte finden adäquate Begegnungsräume vor, in denen das Evangelium kommuniziert und gelebt werden kann.

Bau am Reich Gottes

  1. Wir übernehmen Verantwortung für die Gesellschaft und stellen unsere Kompetenzen im Bereich Bildung und christliche Wertevermittlung zur Verfügung.
     
  2. In unserem Handeln haben wir Frieden und Gerechtigkeit in der einen Welt und den Schutz der Schöpfung Gottes im Blick.

Organisation & Prozesse

  1. Wir sind eine lernende Organisation.
     
  2. Transparenz: Die wichtigsten Verfahrensabläufe inklusive Zuständigkeiten sind dokumentiert, den Betroffenen jederzeit einsehbar, werden regelmäßig überprüft und angepasst. Leitungshandeln ist der Gemeinde transparent.
     
  3. Kommunikation & Partizipation: Die Gremienstruktur ist der Komplexität der gemeindlichen Aufgaben angemessen. Sie ermöglicht umfassende Kommunikation und angemessene Beteiligung der ehrenamtlichen und hauptamtlichen Mitarbeitenden.
     
  4. Verwaltung: Die Verwaltung unterstützt die eigentlichen Aufgaben der Gemeinde, indem sie reibungslos funktioniert.
     
  5. Das Ganze & die Teile:Wir arbeiten im Weinberg Gottes auf Gemeindeebene mit und haben in all unserem Tun das Ganze der Gemeinde im Blick. Darum arbeiten Teilbereiche zusammen und vernetzen sich immer wieder. Wir gehen respektvoll und achtsam miteinander um.
     
    Als Teilbereich der Gesellschaft vernetzen wir uns intelligent mit anderen Organisationen.
     
  6. Angemessene Öffentlichkeitsarbeit ist Standard bei allen Veranstaltungen.
     

Innovation

Auf der Basis der zeitlosen Werte des Christentums nehmen wir die Herausforderungen unserer Zeit an und wagen Veränderung:

  1. Innovationen in der Gemeindearbeit werden in kontrollierter Geschwindigkeit umgesetzt, Ablauf und Folgen werden dabei vorher durchdacht.
     
  2. Neue Ideen werden in der Regel in Projekten ausprobiert: mit einem Team, das Ehrenamtliche mit einbindet; mit einer reflektierten Erprobungsphase, die ein klares Ende hat.
     
  3. St. Markus ist eine profilierte Stadtgemeinde im Kontext der evangelischen Gemeinden Ingolstadts. Innovationen tragen den Veränderungen in der Gemeinde Rechnung und fördern die Entwicklung der Gemeinde.
     
  4. Ehren- und Hauptamtliche verantworten und tragen die Gemeindearbeit miteinander.
     
  5. Mit Hilfe von neuen Medien wird die Kommunikation adäquat verbessert.

Ressourcen

Personen

  1. Haupt- und Ehrenamtliche arbeiten zielgerichtet und effizient. Wir schützen Mitarbeitende vor Unter- und Überforderung.
     
  2. Durch regelmäßige Fortbildung erweitern Mitarbeitende ihre Kompetenzen.
     
  3. Wir pflegen eine gesunde Struktur unserer Mitarbeitenden. Dazu gehört die kontinuierliche Gewinnung neuer Mitarbeitender.
     

Gebäude

  1. Die Gemeinde erhält und pflegt ihren Gebäudebestand. Bei Bedarf wird er an Veränderungen angepasst.
     

Geld

  1. Die Gemeinde weist zum Ende eines jeden Kirchenjahres einen ausgeglichenen Haushalt auf. Sie hat angemessene Rücklagen gebildet.

Strategie & Ethos

Erkennbar evangelisch

  1. In unseren Themen, in dem wie wir handeln und durch uns als Person wird deutlich, dass wir evangelische Kirche sind. Wir sehen jeden Menschen als wertvolles und einzigartiges Geschöpf Gottes an.

Eigenleben und Vernetzung in Balance

  1. Wir achten die Eigenbedürfnisse unserer Gruppen & Kreise, Angebots- und Aktionsformen und schaffen Rahmenbedingungen, die ihnen nutzen.
  2. Wir fördern interne Vernetzung, damit aus 1+1 = 2 + Mehrwert wird.
  3. Wir fördern aktiv Gemeindeidentität.
  4. Wir sehen uns als Teil der Stadtgesellschaft. Vernetzung und Kommunikation mit anderen sind in unserem Interesse.

Mut zum Ende - Mut zu Neuem

  1. Um in einer sich verändernden Umgebung zu überleben, wandeln sich unsere Angebote. Wir haben Mut zu neuen Formen.
  2. Aktivitäten, die nicht erfolgreich sind (Reichweite, Intensität, Identität), erkennen und überprüfen wir. Veränderungen geben wir einen klar definierten Zeitraum. Stellt sich der Erfolg nicht ein, beenden wir die Aktivität.
  3. Ressourcenkonkurrenzen werden in transparenten Verfahren entschieden.