Balkenkreuz
St. Markus Ingolstadt
Festakt zum 50jährigen Jubiläum

Mit einem Festakt feierte der Kindergarten St. Markus, dass er seit einem halben Jahrhundert besteht. Ursula Wimberger blickte mit Fotos auf die Anfangszeit zurück. Als eingruppige Einrichtung geplant, wuchs der Kindergarten schnell auf drei Gruppen an. Drei Personen betreuten bis zu 80 Kinder. 1987 folgte dann die notwendige Erweiterung des Gebäudes. Das neue Kindergartengesetz veränderte diese Situation. Das Kindergartenpersonal qualifizierte sich nach zur Erzieherin bzw. Kinderpflegerin und zwei Kräfte waren fortan für je 25 Kinder zuständig.

Petra Lenhardt, die seit 1983 die Kindertagesstätte leitet, ergänzte die Ausführungen. "Vieles wird heute besser verkauft, die Pädagogik jedoch nicht neu erfunden," kommentierte sie die Entwicklung der letzten Jahre und erläuterte das Motto des Kindergarten: "Jedem Kind das seine, nicht allen Kindern das Gleiche", lautet das Leitbild der Einrichtung. Individuelle Betreuung und Förderung der Kinder hat sich der Kindergarten seit vielen Jahren auf die Fahnen geschrieben.

Der Leiter des Jugendamtes Ingolstadt, Maro Karmann, rückte in seinem Grußwort die Aufgaben des Jugendamtes zurecht. In der öffentlichen Wahrnehmung seien die äußerst seltenen Fälle, in denen das Jugendamt in Familien eingreife, sehr präsent. Die alltägliche Arbeit, nämlich qualifizierte Kinderbetreuung zu organisieren, werde jedoch oftmals wenig wahrgenommen. Mit eigenen Einrichtungen und in Zusammenarbeit mit den Kirchen und anderen freien Trägern sei es gelungen für das Kindergartenalter eine flächendeckende Betreuung zu erreichen. Im Bereich der Krippen finde derzeit ein starker Ausbau statt.

Pfr. Conrad wagt einen Blick in die Zukunft. Mit Hilfe des Stadtbauamt unter der Leitung von Renate Preßlein-Lehle und des Jugendamts stehe eine Erweiterung des Außengeländes kurz vor der Verwirklichung. Für die derzeit 70 Kinder sei dies eine wichtige Verbesserung.

Musikalisch wurde der Abend von den "Querbläsern ad libitum" unter der Leitung von Esther Maurer umrahmt. Am Ende besichtigten die Besucher die liebevoll geführte Einrichtung.